Informationen zu Schriftformaten (Font-Formaten)

Font Schrift Format digital Type-1 PostScript TrueType OpenType Ikarus

Informationen zu den wichtigen digitalen Schriftformaten (Font-Formaten)

Hier finden sie alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen wichtigen digitalen Schriftformaten (Font-Formaten), wie z.B. Type 1, TrueType, OpenType und Ikarus

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OpenType ist eine von Microsoft und Adobe entwickelte Computer-Schrifttechnik, welche die Möglichkeiten von TrueType- und PostScript-Schriften in gleicher Weise ergänzt. Eine solche fortgeschrittene Schrifttechnik wird vorausgesetzt zur korrekten Darstellung vieler Schriftsysteme nach dem Unicode-Standard, dem OpenType-Schriften folgen. Hierzu werden den Schriften Tabellen hinzugefügt, die natürlich auch vom jeweiligen Anwendungsprogramm bzw. Schrift-Interpreter (Rasterizer) umgesetzt werden müssen. OpenType verändert die Darstellung, nicht aber die zugrundeliegende Kodierung.

OpenType-Schriften, die intern TrueType-Konturen enthalten, haben die Dateiendung .ttf, solche auf Postscript-Basis (CFF-Format) haben die Dateiendung .otf. OpenType-Schriften sind im selben Dateiformat unter Windows, Apples Mac OS X und in zunehmendem Maße auch unter Linux verwendbar. Wenn auch bislang eine volle Unterstützung von OpenType-Features auf keiner Plattform zu finden ist, funktionieren die Schriften wenigstens als Unicode-Schriften, die einen Zeichensatz von maximal 65536 Glyphen umfassen können.

Das besondere an OpenType-Schriften sind jedoch die OpenType-Features.

Neben typografischen Eigenheiten können auch kontextsensitve Zeichenersetzungen und Zeichenpositionierungen in die Schrift eigebettet werden.

OpenType ist zwar ein eingetragenes Warenzeichen von Microsoft, die Technik aber darf uneingeschränkt auf andere Betriebssysteme übertragen werden. So bietet auch der Texteditor von Apples Mac OS X ein gewisses Maß an OpenType-Unterstützung, und das leicht portierbare Open Source-Projekt FreeType eröffnet Entwicklern die Möglichkeit, vollen Zugriff auf die OpenType-Features von Schriften in ihre Programme zu integrieren. Hiervon profitieren in zunehmendem Maße insbesondere Linux-Anwendungen. Weiterhin kann OpenType-Unterstützung mit den Programmibliotheken ICU (International Components for Unicode), QT und Pango, einem Nebenprodukt von GTK und GNOME in Anwendungen eingebunden werden.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel OpenType aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.