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Serifenlose Linear-Antiqua
 Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstehen in England die ersten Druckschriften ohne Serifen, deren weitere besondere Auffälligkeit ihre gleichförmig erscheinende Linienstärke ist. Die „Groteskschriften“, wie sie früher genannt wurden, wirken konstruiert, obwohl es auch Schriften mit individuellen Zügen gibt. Diese Schriften werden als Repräsentanten des 20. Jahrhunderts angesehen und brachten in den letzten Jahrzehnten eine bis dahin unbekannte Vielfalt an Garnituren hervor. Sie reichen von ultra leichten bis zu extrem fetten, von schmalen bis zu betont breiten Schnitten.
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