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Renaissance-Antiqua

Renaissance-Antiqua

Ihr Vorbild ist die humanistische Antiqua, die mit der nicht zu breiten Feder geschrieben wurde und deswegen nur geringe Kontraste zwischen Grund- und Haarstrichen zeigt. Weil die Feder mit etwa 30° Schräglage angesetzt ist, ergeben sich dreieckförmige Serifen und eine deutlich erkennbare Schrägachse in den runden Buchstabenformen. Die Kleinbuchstaben sind der karolingischen Minuskel entlehnt, die Großbuchstaben der römischen Capitalis Quadrata. Als Druckschrift begegnet sie uns zuerst um 1470 in Venedig. Durch die Bearbeitung des französischen Schriftschneiders Claude Garamond wurde sie seit Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer der ausdrucksvollsten Antiquaschriften überhaupt. Besonders charakteristische Merkmale sind der geringe Kontrast zwischen Haar- und Grundstrichen, die linksgeneigte Achse der runden Buchstaben und die dreieckige Form der Serifen.