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Barock-Antiqua
 Mitte des 17. Jahrhunderts, als Holland eine führende Stellung im Druckgewerbe behauptete, bildeten sich Schriften heraus, die zwar auch venezianischen Ursprungs sind, sich aber durch andere Linienführung von diesen unterscheiden. Die Achse der runden Buchstaben ist weniger schräg, der Kontrast zwischen Haar- und Grundstrich ist deutlich größer und die Serifen sind leicht ausgerundet und nicht mehr dreieckig. Häufig sind die Mittellängen der Buchstaben höher geworden. „Späte“ Barockschriften werden auch als Übergangs-Antiqua bezeichnet: sie lassen bereits Elemente anklingen, die in den klassizistischen Antiqua-Schriften besonders deutlich ausgeprägt sind.
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